Tag: Antioxidantien

Hallo Sonnenschein!

Wenn die Jahreszeit von Winter auf Frühling und dann Sommer wechselt, halten wir uns wieder vermehrt an der frischen Luft auf und genießen die warmen Sonnenstrahlen im Freien. Der Winterschlaf ist beendet, auch für die Haut. Daher ist es jetzt wichtig, den Schutz und die Pflege der Haut an die sonnigen Verhältnisse anzupassen, um mit einer intakten Hautbarriere gegen langzeitliche Sonnenschäden und sonnenbedingte Hautalterung gerüstet zu sein. Wir raten besonders im Jahreszeitenwechsel zu einer vorbeugenden und regenerativen Pflege durch und mit natürlichem Sonnenschutz. Im folgenden Blogartikel geben wir 4 Tipps, wie man die Haut richtig auf den Sommer vorbereiten und sich dabei effektiv vor schädlichen UV-Strahlen schützen kann.

1. Natürlicher Sonnenschutz

Sonnen-AnbeterInnen aufgepasst: Das Anbräunen der Haut ist erlaubt und sogar erwünscht – und zwar ohne chemischen oder mineralischen Sonnenschutz. Denn um unseren Vitamin D Haushalt wieder in Fahrt zu bringen, ist es wichtig, sich und seiner Haut nach dem oft sonnenarmen Winter wieder regelmäßig Sonne zu gönnen – ohne Lichtschutzfaktor. Wir empfehlen anfangs, je nach Hauttyp, nur wenige Minuten in der Sonne zu sein. Die Sonnenzeit kann anschließend immer weiter verlängert werden – ohne es dabei zu übertreiben.

Das Ergebnis: Die natürlich durch unsere Melanozyten aufgebaute Bräune schützt vor leichten Sonnenbränden bis hin zu starken Sonnenschäden, da die Eigenschutzzeit der Haut verlängert wird und unser Körper so zusätzlich selbst schädliche UV-Strahlen abfangen kann. 

2. Lichtschutz-Faktor 

Ergänzend zu oder zwischen den Phasen der Anbräunung ist es wichtig, einen Sonnenschutz aufzutragen. Auch wenn es bei mäßigen Frühlingstemperaturen nicht immer notwendig erscheint, auf einen Lichtschutzfaktor (LSF) sollte, sobald die Sonne intensiver wird und länger scheint, nicht verzichtet werden. Aus diesem Grund ist das Verwenden einer Hautpflege mit leichtem Lichtschutz vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten äußerst wichtig. Für einen natürlichen Lichtschutz können Carotinoide sorgen, die beispielsweise in Pflegeprodukten mit Sanddorn oder Astaxanthin vorkommen. Bei uns im Shop findest Du einige Naturprodukte mit Sanddorn, zum Beispiel unser Gesichtsserum No.3 und unser Körperöl No.1 oder Pflegeprodukte mit Astaxanthin, wie unsere Augenessenz No.4 oder unser Gesichtsserum No.4.

Natürliche Carotinoide in einem Hautpflegeprodukt
Natürliche Carotinoide in der Hautpflege

3. Verstärkter Sonnenschutz

Sonnenschutz kann und sollte zusätzlich von innen aufgenommen werden. Auch hier sind es Carotinoide, die für Schutz vor der Sonne sorgen. Doch auch Lebensmittel mit Antioxidantien wirken sich positiv gegen schädliche UV-Strahlen aus. Wer viele Zitrusfrüchte, Beeren, Nüsse, Tomaten oder Kakao isst, kann den inneren Sonnenschutz verstärken. Das Nahrungsergänzungsmittel mit der größten antioxidativen Wirkung ist Astaxanthin. Das Carotinoid aus der Grünalge Haematococcus pluvialis reduziert die negativen Effekte von übermäßiger UV-Strahlung und kann hautschädigendem Sonnenbrand entgegenwirken.

Da die Verstärkung des UV-Schutzes über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen nur als Booster wirkt, sollte bei langen Aufenthalten in der Sonne keinesfalls auf den herkömmlichen Sonnenschutz verzichtet werden. Hierbei empfehlen wir nach dem Ablauf der Eigenschutzzeit der Haut einen mineralischen Sonnenschutz aufzutragen, der sofort die Einwirkung der Sonnenstrahlen auf der Haut blockiert.
Vorsicht: Durch den Sun-Blocker-Effekt wird auch die Synthese von Vitamin D eingestellt!

Mineralischer Sonnenschutz
Mineralischer Sonnenschutz blockt UV-Strahlen, aber auch die Vitamin D Produktion im Körper sofort

4. Effektive After Sun Pflege

Zu guter Letzt sollte im Frühling und Sommer nicht nur auf eine effektive Vorbeugung, sondern auch auf eine wertvolle Nachbereitung der Haut geachtet werden. Nach dem Sonnenbaden helfen dabei am Abend reichhaltige und natürliche Pflegeprodukte, die Haut zu regenerieren. Dabei sind Hautpflege-Produkte mit antioxidativen Inhaltsstoffen empfehlenswert. Als After Sun Pflege eignet sich besonders gut ein Produkt, das die Haut auch leicht kühlt, wie unser Körperöl No.2. Da Antioxidantien der Haut helfen, sich ausgiebig zu erholen, kann mit einer regenerativen Pflege über Nacht erfrischt in einen neuen, sonnigen Tag gestartet werden. 

Du möchtest mehr über antioxidative Superfoods in natürlichen Hautpflege-Produkten oder als Ernährungsergänzung wissen? Schau doch mal auf unserem Pinterest-Account vorbei.  

Astaxanthin in der Hautpflege

Schön, straff und gesund soll sie sein, unsere Haut. Doch Wettereinflüsse, Stress und die natürliche Alterung können die Haut schädigen und sichtbare Spuren hinterlassen. Damit die Haut so lange wie möglich frisch und intakt bleibt, können Antioxidantien helfen, das Hautbild zu verschönern und die Haut gesund zu halten. Ein äußerst bewährtes und vielseitiges Wundermittel in der Hautpflege ist Astaxanthin. Was der natürliche Stoff aus Algen verspricht und wie er als Inhaltsstoff in der Naturkosmetik zu einem glatten Hautbild verhelfen kann, verraten wir in diesem Blogartikel. 

Was ist Astaxanthin und was kann es? 

Astaxanthin ist das stärkste natürliche Antioxidans, das aktuell bekannt ist. Forschungsdaten zeigen, dass die antioxidative Wirkung von Astaxanthin 10-mal stärker ist als die von Beta-Carotin und sogar bis zu 500-mal höher ist als die von Vitamin E. Außerdem gehört es zu den wenigen Antioxidantien, die nicht pro-oxidativ wirken können, d.h. es bildet selbst keine freien Radikale. Kein Wunder also, dass Astaxanthin sich großer Beliebtheit erfreut. 

Im Gegensatz zu anderen Beta-Carotinen wirkt es in Zellzwischenräumen, im Zellinneren und in der gesamten Zellmembran als effektiver Radikalfänger. Astaxanthin wird daher nicht nur in der Hautpflege eingesetzt. Auch bei entzündlichen Erkrankungen, zur Stärkung des Immunsystems, der Sehkraft oder der Gehirnfunktion und bei körperlicher (sportlicher) Ausdauer findet das natürliche Antioxidans großen Anklang (Abb.1).

Positive Effekte von natürlichem Astaxanthin
Abb.1: Positive Effekte von natürlichem Astaxanthin. © BDI-BioLife Science

Wie wird Astaxanthin hergestellt? 

Astaxanthin ist ein rotes Pigment, das in Mikroalgen vorkommt und über die Nahrungskette von Krustentieren und Fischen aufgenommen wird. Es ist der Grund für die rötliche Färbung von Krustentieren und Lachsen. Astaxanthin wird aus Algen, insbesondere der Grünalge, hergestellt. Zur Verwendung für den Menschen wird Astaxanthin meist aus der Blutregenalge (Haematococcus pluvialis) gewonnen, die für ihren hohen Gehalt an Astaxanthin bekannt ist (Abb.2). Es gibt zwar auch Astaxanthin aus synthetischer Herstellung, allerdings wirkt das natürliche Astaxanthin aus Algen bis zu 55-mal stärker.

Kultivierungsschritte von Astaxanthin
Abb.2: Kultivierungsschritte von Haematococcus pluvialis. Phase 1: Wachstumsphase. Phase 2: Bildung von Astaxanthin unter Einwirkung von Licht, CO2 & Nährstoffen. Endprodukt: getrocknete Biomasse. © BDI-BioLife Science

Astaxanthin und seine Wirkung auf die Haut

Der natürlich gewonnene Stoff bringt wesentliche Vorteile in der natürlichen Hautpflege. Am bekanntesten ist die Wirkung von Astaxanthin als UV-Schutz und als natürliches Wundermittel gegen Faltenbildung. Dank seiner besonderen Molekülstruktur enthält es sowohl hydrophile (wasserliebende) wie auch lipophile (fettliebende) Teile. Aufgrund dieser Gegebenheit ist Astaxanthin gut fettlöslich und kann besonders gut in Cremen oder Ölen auf der Haut verwendet werden. 

Astaxanthin als natürlicher UV-Schutz – innen und aussen 

Sonnenschutz wird heutzutage immer wichtiger, denn mittlerweile ist bekannt, dass es für die Haut kaum etwas Schädlicheres gibt als zu viel UV-Strahlung oder gar Sonnenbrand. Aufgrund der starken antioxidativen Wirkung kann Astaxanthin als natürlicher Sonnenschutz eingesetzt werden. Zwar kann Astaxanthin den UV-Filter nicht ersetzen, aber die Wirksamkeit der aufgetragenen Sonnenschutzprodukte erhöhen. Zusätzlich reduziert Astaxanthin die negativen Effekte von übermäßiger UV-Strahlung, hilft gegen die Reizung empfindlicher Haut und lindert die Entzündung der Haut durch Sonnenbrand. Diese schützende Wirkung von Astaxanthin vor Schäden durch Sonneneinstrahlung ist bereits durch viele Studien bewiesen. Astaxanthin hilft somit, die Entstehung von Hautschäden und die Alterung der Haut durch UV-Belastung zu verlangsamen oder diesem Prozess vorzubeugen. 
Natürlich gilt trotzdem: Lassen Sie Sonne nur in Maßen an Ihre Haut.

Die Quintessenz: Ihre Haut wird mit Unterstützung von Astaxanthin – von innen sowie von aussen – durch die Sonne nicht so stark geschädigt und bleibt länger gesünder. 

Lachende Frau in der Sonne am Strand
Astaxanthin als natürlicher UV-Schutz – von innen und außen

Astaxanthin als natürliches Anti-Aging-Mittel

Falten entstehen vor allem durch oxidative Schäden der Haut. Diese können von Witterungseinflüssen, wie beispielsweise übermäßigem Sonnenbaden, aber auch von der natürlichen Alterung herrühren oder z. B. durch Rauchen oder eine nährstoffarme, einseitige Ernährung entstehen. Das Ergebnis: Das Kollagengerüst in unserer Haut wird dünner und brüchiger und verliert die Fähigkeit, unsere Haut elastisch und straff zu halten. Hinzu kommt: die Fähigkeit unseres Körpers, Antioxidantien herzustellen, die er eigentlich selbst bilden könnte, nimmt mit dem Alter ab.

Astaxanthin kann diesem Prozess vorbeugen, weil es die Funktion der Mitochondrien, das sind die energieproduzierenden Kraftzentren unserer Zellen, verbessert und zusätzlich eine gute Schutzwirkung auf die Fibroblasten hat, die für die Festigkeit und Dichte der Haut enorm wichtig sind. So kann Astaxanthin nicht nur die Hautzellen vor freien Radikalen schützen, sondern auch die natürliche Kollagenschicht erhalten. Dadurch strafft und glättet Astaxanthin die Haut nachweislich, was für ein verjüngtes Erscheinungsbild sorgt. 

Unser Tipp: Da Astaxanthin die Zellmembran derartig schützt, wie es kein anderes Antioxidans kann, zeigt es bei Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel oder als Inhaltsstoff von aufzutragender Kosmetik eine vielversprechende Anti-Falten-Wirkung.

Astaxanthin – Immunboost für Haut und Körper

Unser Fazit: Astaxanthin erhöht nicht nur nachweislich den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, sondern sorgt auch für eine verbesserte Hautelastizität. So können feine Linien und Falten verringert werden. Doch der Super-Wirkstoff sollte nicht auf seinen Beitrag für die Hautgesundheit reduziert werden: Astaxanthin ist nicht nur ein natürlicher UV-Schutz und ein effektives Mittel gegen die Entstehung von Falten, sondern als vielseitiger Immunboost immer da hilfreich, wo unsere Haut oder unser Körper die Unterstützung von wertvollen Antioxidantien benötigt. 

In diesen PHYSTINE Produkten findest Du Astaxanthin: 


Referenzen:

Kindlund, PJ. Astaxanthin. Nutrafoods 10, 27–31 (2011). doi: 10.1007/BF03223352

Ahn E, Siebel M. Vitalstoffe; apr2020, Vol. 10 Issue 1, p31-35, 5p

Murray M. 2018

Antioxidantien

Was sind Antioxidantien und wie wirken sie?

Bei Antioxidantien handelt es sich um chemische Verbindungen, die andere Stoffe vor einer Reaktion mit Sauerstoff, der sogenannten Oxidation, schützen, indem sie diese Reaktion verhindern oder verlangsamen. Dabei reagieren sie selbst mit Sauerstoff und/oder fangen Sauerstoffverbindungen ab, die ein ungepaartes (einzelnes) Elektron besitzen und daher sehr reaktionsfreudig sind: die freien Radikale (Abb. 1).1

Abb. 1: Das Antioxidans (links) gibt ein Elektron an das freie Radikal (rechts) ab, das freie Radikal wird dadurch neutralisiert und eine mögliche Zell- oder Gewebeschädigung durch das freie Radikal verhindert.

Freie Radikale entstehen unter anderem bei Stoffwechselvorgängen im Körper, aber auch durch Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und Sonnenlicht.2 Im Idealfall befinden sich Antioxidantien und freie Radikale im Gleichgewicht. Werden die freien Radikale im Körper jedoch nicht ausreichend ausgebremst, so dass sich ihre Menge erhöht, kommt es zu oxidativem Stress. Hält dieser dauerhaft an, können Zell- und Gewebeschäden entstehen. Aufgrund zahlreicher Studiendaten wird angenommen, dass freie Radikale und oxidativer Stress eine große Rolle bei der Entstehung und Entwicklung verschiedener Erkrankungen spielen, wie z. B. Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder allergische Erkrankungen.1 Indem sie freie Radikale neutralisieren, können Antioxidantien also dazu beitragen, das Risiko für solche Erkrankungen zu reduzieren. 

Studiendaten zeigen aber auch, dass manche Antioxidantien unter bestimmten Bedingungen – z. B. bei sehr hohen Konzentrationen – gegenteilig wirken können und als sogenannte „Pro-Oxidantien“ Elektronen aufnehmen, wodurch der oxidative Stress und das Risiko für das Entstehen verschiedener Erkrankungen erhöht sein können.3

Welche Stoffe sind Antioxidantien und wo kommen sie vor?

Es gibt zahlreiche verschiedene Substanzen, die antioxidativ wirken können. Die bekanntesten sind Vitamin A (Retinol), Vitamin C, Vitamin E (Tocopherol), Beta-Carotin (auch bekannt als Provitamin A) und andere verwandte Carotinoide sowie die Spurenelemente Selen und Mangan. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, zu denen die Pflanzenfarbstoffe Flavonoide und Anthocyane gehören, zählen zu den Antioxidantien. 
Besonders reich an den Antioxidantien Vitamin A, C und E sowie an Carotinoiden wie Beta-Carotin und Lycopin sind Nüsse wie z. B. Walnüsse und Pekannüsse, Gemüse wie Brokkoli, Paprika und Tomaten sowie Obst, vor allem Beeren wie Amlabeeren, Heidelbeeren/Blaubeeren oder Sanddornbeeren (Abb. 2).4 

Abb. 2: Beeren als wertvolle Quelle für verschiedene natürliche Antioxidantien.

Aber auch Gewürze und Kräuter wie Piment, Zimt, Minze und Oregano stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe mit antioxidativen Eigenschaften.4 Studien zeigen mittlerweile, dass auch einige Mikroalgen besonders reich an antioxidativen Inhaltsstoffen sind. Im Fokus stehen hier insbesondere das Chlorophyll der Mikroalgen Spirulina und Chlorella sowie das Carotinoid Astaxanthin, das vor allem in der Blutregenalge (Haematococcus pluvialis) vorkommt. Astaxanthin unterscheidet sich von anderen Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin dadurch, dass es durch seine einzigartige Molekülstruktur keine pro-oxidative Wirkung entwickelt.

Welche gesundheitlichen Wirkungen haben Antioxidantien?

In einer normalen Konzentration und sofern keine Kontraindikationen wie etwa Wechselwirkungen mit Medikamenten vorliegen, haben Antioxidantien zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit. So wird etwa Antioxidantien wie Carotinoiden in der Nahrung eine Verringerung des Risikos für bestimmte Krebsarten und für Augenkrankheiten und allgemein die Fähigkeit, Augen und Sehkraft zu stärken, zugeschrieben.3, 5

Das Herz und die Blutgefäße profitieren ebenfalls von den wertvollen Inhaltsstoffen: sie können vor Bluthochdruck schützen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.5 Auch bei der Erhaltung von Knorpeln, Knochen und Zähnen spielen Antioxidantien eine große Rolle und gewährleisten die Funktion von Sehnen und Bändern. Für einige Antioxidantien sind auch antivirale, antibakterielle, neuroprotektive oder entzündungshemmende Wirkungen bekannt.

Im Hinblick auf die Haut fördern Antioxidantien die Synthese des Kollagens, das ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes ist, stärken dessen Struktur und fangen freie Radikale ab, bevor diese die Kollagenstruktur angreifen können. Zudem können sie die Haut vor UV-Schäden schützen und sind an der Gewebereparatur und an der Wundheilung beteiligt.5

Die besonderen Eigenschaften von Astaxanthin

Astaxanthin gehört zu den wenigen Carotinoiden, die keine pro-oxidative Wirkung entwickeln können und gilt als das kraftvollste Antioxidans. In Vergleichen mit anderen Antioxidantien zeigte sich, dass Astaxanthin freie Radikale in Form von angeregten Sauerstoffmolekülen, dem sogenannten Singulett-Sauerstoff, 6000-mal stärker neutralisieren kann als Vitamin C und 110-mal stärker als Vitamin E (Abb. 3).6 

Abb. 3: Die Wirkung von Astaxanthin im Vergleich zu anderen Antioxidantien.

Die Fähigkeit von Astaxanthin, freie Radikale zu beseitigen, ist deutlich höher als die anderer Antioxidantien: in Vergleichsstudien war natürliches Astaxanthin 14-mal stärker als Vitamin E, 54-mal stärker als Beta-Carotin und 65-mal stärker als Vitamin C.7 Zwar ist Astaxanthin nach wie vor Gegenstand verschiedener Studien, seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung wird ergänzend zur Schulmedizin jedoch bereits bei einigen Erkrankungen genutzt.8 Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann Astaxanthin zur Reparatur von Hautschäden sowie zur Linderung von entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (atopische Dermatitis) eingesetzt werden.8, 9

PHYSTINE Produkte mit Astaxanthin

Die besondere antioxidative Wirkung von Astaxanthin nützen wir in folgenden unserer PHYSTINE Produkte für die Hautpflege und als Nahrungsergänzung:

Referenzen:

1 Robert Koch-Institut. 2008; 51:1464–1482. doi: 10.1007/s00103-008-0720-5.

2 National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). Antioxidants: In Depth. Online verfügbar unter https://www.nccih.nih.gov/health/antioxidants-in-depth (letzter Zugriff: März 2021)

3 Vertuani S et al. Curr Pharm Des. 2004;10(14):1677-94. doi: 10.2174/1381612043384655.

4 Carlsen et al. Nutr J. 2010 Jan 22;9:3. doi: 10.1186/1475-2891-9-3.

5 Pisoschi AM et al. Eur J Med Chem. 2021 Jan 1;209:112891. doi: 10.1016/j.ejmech.2020.112891.

6 Nishida Y et al, Carotenoid Sci., vol. 11, no. January 2007, pp. 16–20, 2007.

7 Capelli B. Nutrafoods, vol. 12, no. 4, pp. 145–152, 2013, doi: 10.1007/s13749-013-0051-5.

8 Kohandel Z et al. Biomed Pharmacother. 2022 Jan;145:112179. doi: 10.1016/j.biopha.2021.112179.

9 Davinelli S et al. Nutrients. 2018 Apr 22;10(4):522. doi: 10.3390/nu10040522.