Author: Lara

Hallo Sonnenschein!

Wenn die Jahreszeit von Winter auf Frühling und dann Sommer wechselt, halten wir uns wieder vermehrt an der frischen Luft auf und genießen die warmen Sonnenstrahlen im Freien. Der Winterschlaf ist beendet, auch für die Haut. Daher ist es jetzt wichtig, den Schutz und die Pflege der Haut an die sonnigen Verhältnisse anzupassen, um mit einer intakten Hautbarriere gegen langzeitliche Sonnenschäden und sonnenbedingte Hautalterung gerüstet zu sein. Wir raten besonders im Jahreszeitenwechsel zu einer vorbeugenden und regenerativen Pflege durch und mit natürlichem Sonnenschutz. Im folgenden Blogartikel geben wir 4 Tipps, wie man die Haut richtig auf den Sommer vorbereiten und sich dabei effektiv vor schädlichen UV-Strahlen schützen kann.

1. Natürlicher Sonnenschutz

Sonnen-AnbeterInnen aufgepasst: Das Anbräunen der Haut ist erlaubt und sogar erwünscht – und zwar ohne chemischen oder mineralischen Sonnenschutz. Denn um unseren Vitamin D Haushalt wieder in Fahrt zu bringen, ist es wichtig, sich und seiner Haut nach dem oft sonnenarmen Winter wieder regelmäßig Sonne zu gönnen – ohne Lichtschutzfaktor. Wir empfehlen anfangs, je nach Hauttyp, nur wenige Minuten in der Sonne zu sein. Die Sonnenzeit kann anschließend immer weiter verlängert werden – ohne es dabei zu übertreiben.

Das Ergebnis: Die natürlich durch unsere Melanozyten aufgebaute Bräune schützt vor leichten Sonnenbränden bis hin zu starken Sonnenschäden, da die Eigenschutzzeit der Haut verlängert wird und unser Körper so zusätzlich selbst schädliche UV-Strahlen abfangen kann. 

2. Lichtschutz-Faktor 

Ergänzend zu oder zwischen den Phasen der Anbräunung ist es wichtig, einen Sonnenschutz aufzutragen. Auch wenn es bei mäßigen Frühlingstemperaturen nicht immer notwendig erscheint, auf einen Lichtschutzfaktor (LSF) sollte, sobald die Sonne intensiver wird und länger scheint, nicht verzichtet werden. Aus diesem Grund ist das Verwenden einer Hautpflege mit leichtem Lichtschutz vor allem in den Frühlings- und Sommermonaten äußerst wichtig. Für einen natürlichen Lichtschutz können Carotinoide sorgen, die beispielsweise in Pflegeprodukten mit Sanddorn oder Astaxanthin vorkommen. Bei uns im Shop findest Du einige Naturprodukte mit Sanddorn, zum Beispiel unser Gesichtsserum No.3 und unser Körperöl No.1 oder Pflegeprodukte mit Astaxanthin, wie unsere Augenessenz No.4 oder unser Gesichtsserum No.4.

Natürliche Carotinoide in einem Hautpflegeprodukt
Natürliche Carotinoide in der Hautpflege

3. Verstärkter Sonnenschutz

Sonnenschutz kann und sollte zusätzlich von innen aufgenommen werden. Auch hier sind es Carotinoide, die für Schutz vor der Sonne sorgen. Doch auch Lebensmittel mit Antioxidantien wirken sich positiv gegen schädliche UV-Strahlen aus. Wer viele Zitrusfrüchte, Beeren, Nüsse, Tomaten oder Kakao isst, kann den inneren Sonnenschutz verstärken. Das Nahrungsergänzungsmittel mit der größten antioxidativen Wirkung ist Astaxanthin. Das Carotinoid aus der Grünalge Haematococcus pluvialis reduziert die negativen Effekte von übermäßiger UV-Strahlung und kann hautschädigendem Sonnenbrand entgegenwirken.

Da die Verstärkung des UV-Schutzes über Lebensmittel oder Nahrungsergänzungen nur als Booster wirkt, sollte bei langen Aufenthalten in der Sonne keinesfalls auf den herkömmlichen Sonnenschutz verzichtet werden. Hierbei empfehlen wir nach dem Ablauf der Eigenschutzzeit der Haut einen mineralischen Sonnenschutz aufzutragen, der sofort die Einwirkung der Sonnenstrahlen auf der Haut blockiert.
Vorsicht: Durch den Sun-Blocker-Effekt wird auch die Synthese von Vitamin D eingestellt!

Mineralischer Sonnenschutz
Mineralischer Sonnenschutz blockt UV-Strahlen, aber auch die Vitamin D Produktion im Körper sofort

4. Effektive After Sun Pflege

Zu guter Letzt sollte im Frühling und Sommer nicht nur auf eine effektive Vorbeugung, sondern auch auf eine wertvolle Nachbereitung der Haut geachtet werden. Nach dem Sonnenbaden helfen dabei am Abend reichhaltige und natürliche Pflegeprodukte, die Haut zu regenerieren. Dabei sind Hautpflege-Produkte mit antioxidativen Inhaltsstoffen empfehlenswert. Als After Sun Pflege eignet sich besonders gut ein Produkt, das die Haut auch leicht kühlt, wie unser Körperöl No.2. Da Antioxidantien der Haut helfen, sich ausgiebig zu erholen, kann mit einer regenerativen Pflege über Nacht erfrischt in einen neuen, sonnigen Tag gestartet werden. 

Du möchtest mehr über antioxidative Superfoods in natürlichen Hautpflege-Produkten oder als Ernährungsergänzung wissen? Schau doch mal auf unserem Pinterest-Account vorbei.  

Astaxanthin in der Hautpflege

Schön, straff und gesund soll sie sein, unsere Haut. Doch Wettereinflüsse, Stress und die natürliche Alterung können die Haut schädigen und sichtbare Spuren hinterlassen. Damit die Haut so lange wie möglich frisch und intakt bleibt, können Antioxidantien helfen, das Hautbild zu verschönern und die Haut gesund zu halten. Ein äußerst bewährtes und vielseitiges Wundermittel in der Hautpflege ist Astaxanthin. Was der natürliche Stoff aus Algen verspricht und wie er als Inhaltsstoff in der Naturkosmetik zu einem glatten Hautbild verhelfen kann, verraten wir in diesem Blogartikel. 

Was ist Astaxanthin und was kann es? 

Astaxanthin ist das stärkste natürliche Antioxidans, das aktuell bekannt ist. Forschungsdaten zeigen, dass die antioxidative Wirkung von Astaxanthin 10-mal stärker ist als die von Beta-Carotin und sogar bis zu 500-mal höher ist als die von Vitamin E. 1 Außerdem gehört es zu den wenigen Antioxidantien, die nicht pro-oxidativ wirken können, d.h. es bildet selbst keine freien Radikale. Kein Wunder also, dass Astaxanthin sich großer Beliebtheit erfreut. 

Im Gegensatz zu anderen Beta-Carotinen wirkt es in Zellzwischenräumen, im Zellinneren und in der gesamten Zellmembran als effektiver Radikalfänger. Astaxanthin wird daher nicht nur in der Hautpflege eingesetzt. Auch bei entzündlichen Erkrankungen, zur Stärkung des Immunsystems, der Sehkraft oder der Gehirnfunktion und bei körperlicher (sportlicher) Ausdauer findet das natürliche Antioxidans großen Anklang (Abb.1).

Positive Effekte von natürlichem Astaxanthin
Abb.1: Positive Effekte von natürlichem Astaxanthin. © BDI-BioLife Science

Wie wird Astaxanthin hergestellt? 

Astaxanthin ist ein rotes Pigment, das in Mikroalgen vorkommt und über die Nahrungskette von Krustentieren und Fischen aufgenommen wird. Es ist der Grund für die rötliche Färbung von Krustentieren und Lachsen. Astaxanthin wird aus Algen, insbesondere der Grünalge, hergestellt. Zur Verwendung für den Menschen wird Astaxanthin meist aus der Blutregenalge (Haematococcus pluvialis) gewonnen, die für ihren hohen Gehalt an Astaxanthin bekannt ist (Abb.2). Es gibt zwar auch Astaxanthin aus synthetischer Herstellung, allerdings wirkt das natürliche Astaxanthin aus Algen bis zu 55-mal stärker.2

Kultivierungsschritte von Astaxanthin
Abb.2: Kultivierungsschritte von Astaxanthin. Phase 1: Wachstumsphase. Phase 2: Bildung von Astaxanthin unter Einwirkung von Licht, CO2 & Nährstoffen. Endprodukt: getrocknete Biomasse. © BDI-BioLife Science

Astaxanthin und seine Wirkung auf die Haut

Der natürlich gewonnene Stoff bringt wesentliche Vorteile in der natürlichen Hautpflege. Am bekanntesten ist die Wirkung von Astaxanthin als UV-Schutz und als natürliches Wundermittel gegen Faltenbildung.1 Dank seiner besonderen Molekülstruktur enthält es sowohl hydrophile (wasserliebende) wie auch lipophile (fettliebende) Teile. Aufgrund dieser Gegebenheit ist Astaxanthin gut fettlöslich und kann besonders gut in Cremen oder Ölen auf der Haut verwendet werden. 

Astaxanthin als natürlicher UV-Schutz – innen und aussen 

Sonnenschutz wird heutzutage immer wichtiger, denn mittlerweile ist bekannt, dass es für die Haut kaum etwas Schädlicheres gibt als zu viel UV-Strahlung oder gar Sonnenbrand. Aufgrund der starken antioxidativen Wirkung kann Astaxanthin als natürlicher Sonnenschutz eingesetzt werden. Zwar kann Astaxanthin den UV-Filter nicht ersetzen, aber die Wirksamkeit der aufgetragenen Sonnenschutzprodukte erhöhen. Zusätzlich reduziert Astaxanthin die negativen Effekte von übermäßiger UV-Strahlung, hilft gegen die Reizung empfindlicher Haut und lindert die Entzündung der Haut durch Sonnenbrand. Diese schützende Wirkung von Astaxanthin vor Schäden durch Sonneneinstrahlung ist bereits durch viele Studien bewiesen.1 Astaxanthin hilft somit, die Entstehung von Hautschäden und die Alterung der Haut durch UV-Belastung zu verlangsamen oder diesem Prozess vorzubeugen. 
Natürlich gilt trotzdem: Lassen Sie Sonne nur in Maßen an Ihre Haut.

Die Quintessenz: Ihre Haut wird mit Unterstützung von Astaxanthin – von innen sowie von aussen – durch die Sonne nicht so stark geschädigt und bleibt länger gesünder. 

Lachende Frau in der Sonne am Strand
Astaxanthin als natürlicher UV-Schutz – von innen und außen

Astaxanthin als natürliches Anti-Aging-Mittel

Falten entstehen vor allem durch oxidative Schäden der Haut. Diese können von Witterungseinflüssen, wie beispielsweise übermäßigem Sonnenbaden, aber auch von der natürlichen Alterung herrühren oder z. B. durch Rauchen oder eine nährstoffarme, einseitige Ernährung entstehen. Das Ergebnis: Das Kollagengerüst in unserer Haut wird dünner und brüchiger und verliert die Fähigkeit, unsere Haut elastisch und straff zu halten. Hinzu kommt: die Fähigkeit unseres Körpers, Antioxidantien herzustellen, die er eigentlich selbst bilden könnte, nimmt mit dem Alter ab.

Astaxanthin kann diesem Prozess vorbeugen, weil es die Funktion der Mitochondrien, das sind die energieproduzierenden Kraftzentren unserer Zellen, verbessert und zusätzlich eine gute Schutzwirkung auf die Fibroblasten hat, die für die Festigkeit und Dichte der Haut enorm wichtig sind.3 So kann Astaxanthin nicht nur die Hautzellen vor freien Radikalen schützen, sondern auch die natürliche Kollagenschicht erhalten.1 Dadurch strafft und glättet Astaxanthin die Haut nachweislich, was für ein verjüngtes Erscheinungsbild sorgt. 

Unser Tipp: Da Astaxanthin die Zellmembran derartig schützt, wie es kein anderes Antioxidans kann, zeigt es bei Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel oder als Inhaltsstoff von aufzutragender Kosmetik eine vielversprechende Anti-Falten-Wirkung.1

Astaxanthin – Immunboost für Haut und Körper

Unser Fazit: Astaxanthin erhöht nicht nur nachweislich den Feuchtigkeitsgehalt der Haut, sondern sorgt auch für eine verbesserte Hautelastizität. So können feine Linien und Falten verringert werden. Doch der Super-Wirkstoff sollte nicht auf seinen Beitrag für die Hautgesundheit reduziert werden: Astaxanthin ist nicht nur ein natürlicher UV-Schutz und ein effektives Mittel gegen die Entstehung von Falten, sondern als vielseitiger Immunboost immer da hilfreich, wo unsere Haut oder unser Körper die Unterstützung von wertvollen Antioxidantien benötigt. 

In diesen PHYSTINE Produkten finden Sie Astaxanthin: 


1 Kindlund, PJ. Astaxanthin. Nutrafoods 10, 27–31 (2011). doi: 10.1007/BF03223352.

2 Ahn E, Siebel M. Vitalstoffe; apr2020, Vol. 10 Issue 1, p31-35, 5p.

3 Murray M. 2018.

Antioxidantien

Was sind Antioxidantien und wie wirken sie?

Bei Antioxidantien handelt es sich um chemische Verbindungen, die andere Stoffe vor einer Reaktion mit Sauerstoff, der sogenannten Oxidation, schützen, indem sie diese Reaktion verhindern oder verlangsamen. Dabei reagieren sie selbst mit Sauerstoff und/oder fangen Sauerstoffverbindungen ab, die ein ungepaartes (einzelnes) Elektron besitzen und daher sehr reaktionsfreudig sind: die freien Radikale (Abb. 1).1

Abb. 1: Das Antioxidans (links) gibt ein Elektron an das freie Radikal (rechts) ab, das freie Radikal wird dadurch neutralisiert und eine mögliche Zell- oder Gewebeschädigung durch das freie Radikal verhindert.

Freie Radikale entstehen unter anderem bei Stoffwechselvorgängen im Körper, aber auch durch Zigarettenrauch, Luftverschmutzung und Sonnenlicht.2 Im Idealfall befinden sich Antioxidantien und freie Radikale im Gleichgewicht. Werden die freien Radikale im Körper jedoch nicht ausreichend ausgebremst, so dass sich ihre Menge erhöht, kommt es zu oxidativem Stress. Hält dieser dauerhaft an, können Zell- und Gewebeschäden entstehen. Aufgrund zahlreicher Studiendaten wird angenommen, dass freie Radikale und oxidativer Stress eine große Rolle bei der Entstehung und Entwicklung verschiedener Erkrankungen spielen, wie z. B. Krebserkrankungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes oder allergische Erkrankungen.1 Indem sie freie Radikale neutralisieren, können Antioxidantien also dazu beitragen, das Risiko für solche Erkrankungen zu reduzieren. 

Studiendaten zeigen aber auch, dass manche Antioxidantien unter bestimmten Bedingungen – z. B. bei sehr hohen Konzentrationen – gegenteilig wirken können und als sogenannte „Pro-Oxidantien“ Elektronen aufnehmen, wodurch der oxidative Stress und das Risiko für das Entstehen verschiedener Erkrankungen erhöht sein können.3

Welche Stoffe sind Antioxidantien und wo kommen sie vor?

Es gibt zahlreiche verschiedene Substanzen, die antioxidativ wirken können. Die bekanntesten sind Vitamin A (Retinol), Vitamin C, Vitamin E (Tocopherol), Beta-Carotin (auch bekannt als Provitamin A) und andere verwandte Carotinoide sowie die Spurenelemente Selen und Mangan. Auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Polyphenole, zu denen die Pflanzenfarbstoffe Flavonoide und Anthocyane gehören, zählen zu den Antioxidantien. 
Besonders reich an den Antioxidantien Vitamin A, C und E sowie an Carotinoiden wie Beta-Carotin und Lycopin sind Nüsse wie z. B. Walnüsse und Pekannüsse, Gemüse wie Brokkoli, Paprika und Tomaten sowie Obst, vor allem Beeren wie Amlabeeren, Heidelbeeren/Blaubeeren oder Sanddornbeeren (Abb. 2).4 

Abb. 2: Beeren als wertvolle Quelle für verschiedene natürliche Antioxidantien.

Aber auch Gewürze und Kräuter wie Piment, Zimt, Minze und Oregano stecken voller wertvoller Inhaltsstoffe mit antioxidativen Eigenschaften.4 Studien zeigen mittlerweile, dass auch einige Mikroalgen besonders reich an antioxidativen Inhaltsstoffen sind. Im Fokus stehen hier insbesondere das Chlorophyll der Mikroalgen Spirulina und Chlorella sowie das Carotinoid Astaxanthin, das vor allem in der Blutregenalge (Haematococcus pluvialis) vorkommt. Astaxanthin unterscheidet sich von anderen Antioxidantien wie Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin dadurch, dass es durch seine einzigartige Molekülstruktur keine pro-oxidative Wirkung entwickelt.

Welche gesundheitlichen Wirkungen haben Antioxidantien?

In einer normalen Konzentration und sofern keine Kontraindikationen wie etwa Wechselwirkungen mit Medikamenten vorliegen, haben Antioxidantien zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit. So wird etwa Antioxidantien wie Carotinoiden in der Nahrung eine Verringerung des Risikos für bestimmte Krebsarten und für Augenkrankheiten und allgemein die Fähigkeit, Augen und Sehkraft zu stärken, zugeschrieben.3, 5

Das Herz und die Blutgefäße profitieren ebenfalls von den wertvollen Inhaltsstoffen: sie können vor Bluthochdruck schützen und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.5 Auch bei der Erhaltung von Knorpeln, Knochen und Zähnen spielen Antioxidantien eine große Rolle und gewährleisten die Funktion von Sehnen und Bändern. Für einige Antioxidantien sind auch antivirale, antibakterielle, neuroprotektive oder entzündungshemmende Wirkungen bekannt.

Im Hinblick auf die Haut fördern Antioxidantien die Synthese des Kollagens, das ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes ist, stärken dessen Struktur und fangen freie Radikale ab, bevor diese die Kollagenstruktur angreifen können. Zudem können sie die Haut vor UV-Schäden schützen und sind an der Gewebereparatur und an der Wundheilung beteiligt.5

Die besonderen Eigenschaften von Astaxanthin

Astaxanthin gehört zu den wenigen Carotinoiden, die keine pro-oxidative Wirkung entwickeln können und gilt als das kraftvollste Antioxidans. In Vergleichen mit anderen Antioxidantien zeigte sich, dass Astaxanthin freie Radikale in Form von angeregten Sauerstoffmolekülen, dem sogenannten Singulett-Sauerstoff, 6000-mal stärker neutralisieren kann als Vitamin C und 110-mal stärker als Vitamin E (Abb. 3).6 

Abb. 3: Die Wirkung von Astaxanthin im Vergleich zu anderen Antioxidantien.

Die Fähigkeit von Astaxanthin, freie Radikale zu beseitigen, ist deutlich höher als die anderer Antioxidantien: in Vergleichsstudien war natürliches Astaxanthin 14-mal stärker als Vitamin E, 54-mal stärker als Beta-Carotin und 65-mal stärker als Vitamin C.7 Zwar ist Astaxanthin nach wie vor Gegenstand verschiedener Studien, seine antioxidative und entzündungshemmende Wirkung wird ergänzend zur Schulmedizin jedoch bereits bei einigen Erkrankungen genutzt.8 Aufgrund seiner entzündungshemmenden Eigenschaften kann Astaxanthin zur Reparatur von Hautschäden sowie zur Linderung von entzündlichen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis (atopische Dermatitis) eingesetzt werden.8, 9

PHYSTINE Produkte mit Astaxanthin

Die besondere antioxidative Wirkung von Astaxanthin nützen wir in folgenden unserer PHYSTINE Produkte für die Hautpflege und als Nahrungsergänzung:

Referenzen:

1 Robert Koch-Institut. 2008; 51:1464–1482. doi: 10.1007/s00103-008-0720-5.

2 National Center for Complementary and Integrative Health (NCCIH). Antioxidants: In Depth. Online verfügbar unter https://www.nccih.nih.gov/health/antioxidants-in-depth (letzter Zugriff: März 2021)

3 Vertuani S et al. Curr Pharm Des. 2004;10(14):1677-94. doi: 10.2174/1381612043384655.

4 Carlsen et al. Nutr J. 2010 Jan 22;9:3. doi: 10.1186/1475-2891-9-3.

5 Pisoschi AM et al. Eur J Med Chem. 2021 Jan 1;209:112891. doi: 10.1016/j.ejmech.2020.112891.

6 Nishida Y et al, Carotenoid Sci., vol. 11, no. January 2007, pp. 16–20, 2007.

7 Capelli B. Nutrafoods, vol. 12, no. 4, pp. 145–152, 2013, doi: 10.1007/s13749-013-0051-5.

8 Kohandel Z et al. Biomed Pharmacother. 2022 Jan;145:112179. doi: 10.1016/j.biopha.2021.112179.

9 Davinelli S et al. Nutrients. 2018 Apr 22;10(4):522. doi: 10.3390/nu10040522.

Hautpflege bei Neurodermitis

Es juckt und brennt. Am liebsten will man sich die ganze Zeit kratzen. Rote Hautausschläge mischen sich mit starken Juckreizen und rissigen Hautstellen. Neurodermitis, auch genannt atopische Dermatitis (AD), ist eine sehr häufig vorkommende, nichtansteckende Hauterkrankung. Erste Anzeichen bei zu Neurodermitis neigender Haut können mit natürlichen Pflegeprodukten eingedämmt werden, um so eventuell unangenehme Neurodermitis Schübe zu reduzieren oder gar zu verhindern. 

Welche Indizien für die chronische Hautkrankheit sprechen, woher sie kommt und wie man dieser (präventiv) mit einer natürlichen Hautpflege entgegenwirken kann, erfahren Sie in diesem Artikel. 

Was ist Neurodermitis?

Neurodermitis ist eine chronische Hautkrankheit, von der alle Altersgruppen betroffen sein können. Doch während nur 1,5 – 2 % der Erwachsenen darunter leiden, ist eine atopische Dermatitis bei 10-15 % der Kinder bis zum 7. Lebensjahr zu beobachten. Beim Ausbruch der Erkrankung ist die Haut – teilweise großflächig – entzündet und es entstehen an diesen Stellen rote, schuppende und juckende Ekzeme. Da eine atopische Dermatitis in Schüben auftritt, haben die Betroffenen meist auch symptomfreie Phasen. Schon wenn die Haut zu Neurodermitis neigt, kann man der Krankheit mit bestimmten Mitteln und Methoden entgegenwirken.

Ekzem an der Wange eines Kindes
Ekzem an der Wange eines Kindes

Wie erkennt man Neurodermitis?

Neurodermitis weißt eine Reihe von Symptomen auf. Äußerlich wird bei der Hautkrankheit vor allem eine Veränderung der äußeren Hautschicht (= Epidermis) sichtbar. Betroffene leiden vor allem unter sehr trockenen, rissigen und entzündeten Hautstellen, die gerötet und teilweise auch blutig verkrustet sind. Die Hautausschläge können sich in jedem Alter und am ganzen Körper entwickeln. Mit der geschädigten Hautbarriere geht meist ein starker Juckreiz einher, welcher oft zu einer Zerstörung der Hautstruktur durch Kratzen führt. Ein Teufelskreis für die Haut beginnt. 

Eine atopische Dermatitis kann zu einer Reihe von Begleiterkrankungen führen, welche sich nicht nur äußerlich abzeichnen. So kann Neurodermitis innerlich beispielsweise Allergien bis hin zum allergischen Asthma und auch psychische Belastungen begünstigen.

Neurodermitis Hand – Erwachsener

Auslöser und Ursachen von Neurodermitis 

Die menschliche Haut hat eine natürliche Schutzschicht, die sogenannte Epidermis, welche als Barriere vor Fett- und Wasserverlust fungiert und zugleich das Eindringen von unerwünschten Keimen verhindert. Eine intakte Hautbarriere wird von einer gesunden Kombination aus Bakterien und Pilzen bewachsen. 

Bei Neurodermitikern ist die Hautbarriere geschädigt und die Schutzfunktion aufgrund eines Mangels an schützenden Hautfetten nicht mehr ausreichend. Daher kommt es zu einer größeren Anfälligkeit für Infektionen und die Haut entzündet sich. Allergene, Hausstaubmilbenpartikel, Mikroben oder andere Schädlinge können leichter über die Haut in den menschlichen Körper eindringen und die allergische Sensibilisierung begünstigen. Die Folge sind störende Allergien. Zusätzlich sind bei einer mit Neurodermitis erkrankten Haut oft die Funktionen der Durchblutung, der Schweißbildung und der Temperaturregulierung nicht mehr intakt.

Der Mangel an schützenden Hautfetten wird vor allem von drei komplexen Faktoren begünstigt: Genetik, Immunsystem und Umweltfaktoren bzw. äußere Einflüsse. 

Während man gegen eine familiäre Vorbelastung wenig tun kann, sind die beiden anderen Faktoren für eine atopische Dermatitis durchaus beeinflussbar. Es gibt eine Reihe von Triggerpunkten, die für den Ausbruch der Neurodermitis ausschlaggebend sein können. So haben beispielsweise der Lebensraum, die Ernährung und die Körperpflege eine große Wirkung auf genetisch vorbelastete Haut. 

(Natürlicher) Lebensraum

Trockenes Klima oder eine geringe UV-Lichtexposition können die Hautkrankheit begünstigen. Auch das Leben in der Stadt kann der Haut zum Verhängnis werden. Im Gegenzug hierzu hat Salzwasser eine gute Wirkung auf Neurodermitis. Aber auch auf die Stoffe in der unmittelbaren Umgebung sei zu achten. Aggressive Säuren, Bleichmittel und Lösungsmittel können sich in Waschmittel, Putzmittel oder anderen Gegenständen verstecken und die Hautbarriere langfristig schädigen. Achten Sie auf ein gesundes Lebensumfeld sowie schadstofffreie und hautverträgliche Produkte.

(Gesunde) Ernährung

Bei zu Neurodermitis neigender Haut ist eine gesunde und richtige Ernährung oft ein guter Ansatz, um das Krankheitsbild zu mildern. So fördern Zucker und ungesättigte Fettsäuren bewiesenermaßen verschiedene Entzündungen im Körper. Der Verzicht darauf und auch auf allergieauslösende Lebensmittel könnte einen wesentlichen Ansatzpunkt für die Prävention der chronischen Hautkrankheit darstellen. 

Auch die Ergänzung von starken, natürlichen Radikalfängern wie Astaxanthin, einem natürlichen Carotinoid, das unter anderem in Pflanzen zu finden ist, kann sich positiv auf die entzündlichen Prozesse im Körper und auf der Haut auswirken.

(Richtige) Hautpflege 

Die Hautpflege ist ein zentraler Faktor bei der Prävention und Behandlung von Neurodermitis. Da in vielen herkömmlichen Pflegeprodukten Wasser als Hauptanteil sowie chemische Substanzen enthalten sind, wird die Haut permanent ausgetrocknet und die Schutzbarriere geschädigt.

Tenside in Kosmetik- und Hygieneprodukten können die Haut nicht nur reizen, sondern fördern zusätzlich ihre Austrocknung, da sie die natürlichen Fette aus der Haut herauslösen. Dies wiederum kann Neurodermitis und damit verbundene Schübe begünstigen.

Kundenbeispiel, Nov. 2021:
Trockene, gerötete, juckende Hand
Kind, 2 Jahre – Tag 0
Kundenbeispiel, Nov. 2021:
Tag 2 nach Beginn der Anwendung
mit dem PHYSTINE Pflegeset

Natürliche Hautpflege bei zu Neurodermitis neigender Haut

Wenn die Haut zu Neurodermitis neigt, ist eine entsprechende (präventive) Hautpflege besonders wichtig. Der bereits gereizten und trockenen Haut sollte mit wasserfreien und ausgewählten Pflegeprodukten begegnet werden. Um die Hautbarriere gesund zu halten bzw. zu regenerieren und gleichzeitig vor Austrocknung zu schützen, sollten die Pflegeprodukte spezifisch auf die aktuellen Hautbedürfnisse gewählt werden.  

PHYSTINE Produkte sind nicht nur frei von chemischen und hautreizenden Inhaltsstoffen, sondern enthalten ausschließlich natürliche Pflanzenöle, -extrakte und -wachse. Durch die Naturreinheit der PHYSTINE Produkte ist die beste Bioverfügbarkeit (= Aufnahme) der natürlichen Wirkstoffe in die Haut und den Körper gewährleistet.

Bei zu Neurodermitis neigender Haut empfiehlt PHYSTINE je nach aktuellem Zustand Ihrer Haut unterschiedliche Pflegeprodukte bzw. Produktkombinationen.

Lassen Sie sich mit biomedizinischem Hintergrundwissen fachspezifisch informieren.
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Ein individuelles Pflegekonzept wird für Sie erstellt. Risikoloses Testen der Produkte durch die Geld-zurück-Garantie inklusive.

Laras Produktempfehlungen bei zu Neurodermitis neigender Haut

Referenzen:

Avena-Woods C. Atopic Dermatitis: Focusing on the Patient Care Strategy in the Managed Care Setting, 2017 Jun;23(8 Suppl):S115-S123.

Kim B E , Leung D YM. Significance of Skin Barrier Dysfunction in Atopic Dermatitis, Allergy Asthma Immunol Res. 2018 May;10(3):207-215.

Kim J, Kim B E, Leung D YM. Pathophysiology of atopic dermatitis: Clinical implications, Allergy Asthma Proc 40:84 -92, 2019.

Torres T, et al. Update on atopic dermatitis, Acta Med Port 2019 Sep;32(9):606–613.

Spende an Sivara

Mit der Spendenaktion im Dezember 2021 konnten 450€ für die Dorfgemeinschaft von Sivara gesammelt werden.

Mit dieser Spende werden Rohrleitung und Wasserhähne für die Bewässerungsanlage im Norden von Namibia finanziert.

Bewässerungssystem in Sivara Namibia

Die Bewässerungsanlage soll es den Dorfbewohnern ermöglichen, eigenes Gemüse anzupflanzen und die Moringaplantage zu bewässern.

Wir danken für Ihre Unterstützung!

1 Produkt = 1€ Spende

Die Dorfgemeinsschaft von Sivara befindet sich im Norden von Namibia, nahe der Grenze zu Angola. Die Frauen des Dorfes ernten hier die für PHYSTINE wertvollen Kalahari Melonen – früher in Wildsammlung, heute auf einem für PHYSTINE gepachteten Feld – und bereiten die wilde Wassermelone für die Weiterverarbeitung vor.

Frauen aus Sivara am PHYSTINE Acker
Frauen aus Sivara am PHYSTINE Acker

Die schonende Kaltpressung der Kalahari Melonen Kerne übernimmt Kenny in einer kleinen vor erst wenigen Jahren errichteten Produktionshalle. Alles, was von der Melone und den gepressten Kernen übrig bleibt, wird in verschiedenen Produkten und Lebensmitteln weiterverarbeitet.

Kenny bei der optischen Prüfung des Kalahari Melonen Öls

Olli Rust, der Gründer von Namib Desert Jojoba und des Jojoba for Namibia Trust, sichert sowohl die Qualität nach europäischen Standards in allen Produktionsprozessen als auch die Bezahlung fairer Löhne für alle Beteiligten.

Olli Rust mit Frauen aus seinem Team vor dem Okavango River

Mit der Spendenaktion “1 Produkt = 1€ Spende” möchten wir “DANKE” für die großartige Kooperation mit Olli & seinem Team in Sivara sagen und Möglichkeit für einen weiteren Ausbau & die Sicherung von Arbeitsplätzen in Namibia bieten.

Gesichtsöl oder Gesichtscreme

Wussten Sie, dass Wasser Ihre Haut austrocknen kann und feuchtigkeitsspendende Cremen fast immer als größten Anteil Wasser (Aqua) enthalten? 

Aber wie kann es sein, dass Produkte das genaue Gegenteil von dem machen, was sie versprechen?

Die Antwort ist schnell gegeben: Wasser lässt die Hornzellen in der obersten Hautschicht aufquellen und wäscht die Fette zwischen den Hautzellen sowie die feuchtigkeitsbindenden Substanzen aus. Dadurch kann die Haut nach und nach austrocknen; ein Spannungsgefühl entsteht. Um dieses Gefühl zu lindern, wird häufig eine Creme aufgetragen. Diese zieht schnell ein, da die enthaltene Feuchtigkeit von der Haut wie ein Schwamm aufgesaugt wird. Die Wirkstoffe wie Vitamin C in Cremen werden zwar in die Haut transportiert, doch spätestens bei der nächsten Reinigung beginnt der Teufelskreis wieder. Die Folge ist, dass die Creme täglich – oft sogar mehrmals – angewendet werden muss und es zu einer Abhängigkeit kommt. Die Haut hat durch den Verlust der intakten, sie schützenden Wasser-Fett-Barriere verlernt, den Feuchtigkeitshaushalt selbst zu regulieren.

Gesichtscreme

Jede Gesichtscreme ist eine Mischung aus Wasser und Fett. Um diese nicht mischbaren Flüssigkeiten miteinander zu verbinden, werden Emulgatoren verwendet. Diese Hilfsstoffe sind meist synthetisch hergestellt und somit hautfremd.

Gesichtscremen basieren oft auf einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, welche bei näherem Hinsehen für die meisten Anwender unverständlich klingen. Darunter befinden sich oft auch Mineralöle, Konservierungsstoffe und hormonell wirksame Stoffe, die negative Auswirkungen haben können. Mineralöle sind unserem Körper fremd. Sie bleiben in den obersten Hautschichten und erzeugen dort einen Film, der die Haut abdichtet. Dadurch kann diese nicht mehr richtig atmen und Regenerationsprozesse der Haut werden verlangsamt oder sogar verhindert. Da Mineralöle nicht tief in die Haut eindringen, sind sie auch nicht geeignet, Wirkstoffe, Antioxidantien und Vitamine in die tieferen Hautschichten zu transportieren. 

Das Ziel guter Pflegeprodukte sollte sein, die natürliche Hautbarriere intakt zu halten bzw. die geschädigte Schutzsicht der Haut zu regenerieren. Die dafür benötigten Wirkstoffe sollen genau dorthin transportiert werden, wo sie ihre Effekte entfalten können. 

Unsere Gesichtsöle bestehen aus sorgfältig ausgewählten, ausschließlich naturbelassenen und schonend verarbeiteten Ölen und Extrakten, die allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung stammen.

Gesichtsöl für jeden Hauttyp

Öle haben aufgrund ihrer einzelnen Bestandteile unterschiedliche Eigenschaften und Pflegewirkungen für die Haut. Durch die spezifische Kombination an Ölen gibt es für jeden Hauttyp das passende Gesichtsöl. Dieses sollte allerdings immer auf die aktuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein.

Normale Haut 

Normale Haut zeigt keine oder nur kleine Defizite und benötigt daher ein Pflegeprodukt, dass vor allem die Hautbarriere intakt hält und schützt. Dieser Schutz ist wichtig, damit die Haut widerstandfähig bleibt. Sie soll sich gegen äußerlich schädliche Einflüsse, die oft auch Auslöser für spätere Hautprobleme sind, wehren können.

Trockene Haut 

Trockene Haut sehnt sich sowohl nach entsprechenden Fetten, welche sie in der Haut behalten kann als auch nach einer intakten Hautbarriere.

Warum ist die Haut aber trocken?

Wie wahrscheinlich schon oft am eigenen Körper erlebt, kann Wasser – wie bei langem Baden oder oftmaligem Händewaschen – unsere Haut austrocknen. Dies geschieht vor allem, weil die hauteigenen Fette heraus gelöst werden. Besonders in Kombination mit Seifen, die Tenside oder Saponine enthalten, passiert dies noch viel schneller. Schmutz und Fett zu entfernen, ist schließlich die Aufgabe einer Seife. Der Nachteil allerdings ist die Herauslösung des wichtigen Hautfettes und die Zerstörung der natürlichen Hautbarriere.

Nun wird also durch Waschen oder Reinigen der Gesichtshaut das wichtige Fett aus der Haut gelöst und danach meist eine Gesichtscreme aufgetragen. Diese Creme – eine Emulsion aus Wasser und Fett – spendet zwar kurzfristig Feuchtigkeit, bewirkt aber auf Dauer das Gegenteil: Die Haut trocknet immer weiter aus, die Hautbarriere wird zerstört.

Bei trockener Haut sind demnach folgende Punkte besonders wichtig:

  • Passende Fette müssen der Haut angeboten werden, damit die Fettschicht wieder aufgebaut werden kann.
  • Die natürliche Hautbarriere muss regeneriert werden und intakt sein, damit die Hautfette auch wieder in der Haut gehalten werden können.

Genau diese Funktionen muss ein Gesichtsöl für trockene Haut erfüllen.

Gesichtsöl für trockene Haut

Trockene Haut verträgt ­– vor allem zu Beginn der Anwendung – ein “rückfettendes” Gesichtsöl. Rückfettend sind z.B. Öle, die einen hohen Anteil an Ölsäure enthalten. Beispiele hierfür sind Marulaöl, Aprikosenkernöl oder Ölivenöl. 

Mit der Anwendung eines einzelnen rückfettenden Öls wird jedoch nie derselbe Effekt wie mit der passenden Kombination an Ölen und Wirkstoffen erzielt werden können. Eine spezifische Zusammensetzung ist deshalb wichtig, um die Substanzen genau dorthin zu transportieren, wo sie wirken sollen, um die Hautbarriere wieder aufzubauen..

Ist die natürliche Schutzschicht der Gesichtshaut einmal regeneriert, kann auf ein Pflegeprodukt für normale Haut umgestiegen werden. Wichtig ist dann, die Hautbarriere intakt zu halten.

Öl auch für unreine fettige Haut? 

Klingt zwar zugegebenermaßen paradox, ist es aber nicht. Bestimmte Öle enthalten talgregulierende Inhaltsstoffe. Diese signalisieren der Haut, dass sie ihre Talgproduktion zurückfahren kann. Öle, die reich an Linolsäure sind, eignen sich optimal für unreine und fettige Haut. Solche Öle sind zum Beispiel Kalahari Melonen Öl, Arganöl, Traubenkernöl oder Hanfsamenöl. Sie können – wieder in der passenden Kombination mit anderen Ölen – tief in die Haut eindringen und so ihre Wirkung entfalten. Oft enthalten Öle mit viel Linolsäure auch einen hohen Anteil an Vitamin E. Dieses Vitamin ist ein starkes Antioxidans und wird oft als „Anti Aging Vitamin“ bezeichnet. Es kann entzündungshemmend wirken sowie die Zellerneuerung fördern. Hautunreinheiten und -entzündungen können so gemildert werden.

Komedogene Öle

Menschen, deren Haut zu Unreinheiten neigt, sollten komedogene Öle vermeiden. Diese Öle haben einen hohen Anteil an Ölsäure, welche die Poren der Haut verstopfen kann. Beispiele für komedogene Öle sind Kokosöl, Olivenöl, Weizenkeimöl, Palmöl, Aprikosenkernöl, Marulaöl und Avocadoöl. Diese Öle sind in Gesichtsölen für trockene Haut passend, nicht aber für Haut mit Unreinheiten zu empfehlen.

Die Verwendung des passenden Gesichtsöls für den entsprechenden Hauttyp ist daher sehr wichtig.

Empfindliche Haut

Bei Pflegeprodukten für sensible Haut sollte darauf geachtet werden, dass der Anteil an ätherischen Ölen nicht zu hoch ist bzw. gar keine ätherischen Öle vorhanden sind. Ätherische Öle enthalten Allergene, auf die empfindliche Haut mit allergischen Reaktionen und Hautreizungen reagieren kann.

Reife Haut

Reifer Haut fehlt es oft vor allem an Spannkraft und Feuchtigkeit bzw. Hautfett. Insbesondere Öle aus Samen und Nüssen von Pflanzen sind sehr gut geeignet für reife Haut, da sie dem Eigenfett der Haut meist sehr ähneln. Äussere Einflüsse können die Hautalterung beschleunigen. Daher sollten in Gesichtsöle für reife Haut auch lichtschützende Inhaltsstoffe und Antioxidanzien eingearbeitet werden. Das stärkste bekannte Antioxidans ist natürliches Astaxanthin. Es ist ein Carotinoid aus einer Alge, welches die Eigenschaft hat sowohl freie Radikale zu fangen wie auch lichtschützend wirkt.

Gesichtsöl für den Winter

Normalerweise hat die oberste Hornschicht einer intakten Haut einen Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 40 %. Im Winter kann dieser Feuchtigkeitsgehalt zufolge Witterungseinflüssen und trockener Heizungsluft aber auf unter 10 % sinken. Dies hat zur Folge, dass die natürliche Schutzbarriere der Haut durchlässig wird und Einflüsse von außen leichter in die Haut eindringen können. Die Haut ist dann Kälte, Frost, Schnee, eisigem Wind, UV-Licht und Schadstoffen nahezu schutzlos ausgesetzt. Minusgrade bewirken außerdem, dass sich die Blutgefäße unter der Haut zusammenziehen, um so die Wärme im Inneren zu bewahren. Die Haut wird weniger durchblutet und mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bereits ab zirka 8 Grad Celsius fahren die Talgdrüsen die Produktion von schützendem Hautfett zurück.

Die Folge davon ist oft rissige, spröde und zu Juckreiz neigende Haut, meist mit Spannungsgefühlen und Schuppenbildung verbunden.

Die UV-Strahlung ist im Winter besonders hoch, weil sie von Schnee und Eis reflektiert wird. 

Im Winter sollten wir daher die natürliche Schutzschicht unserer Haut besonders unterstützen. Daher ist es anzuraten, Pflegeprodukte auf Fett- bzw. Ölbasis zu verwenden und keine Wasser-Öl-Emulsionen wie Cremen.

Die Verwendung von Gesichtscremen kann bei Minusgraden Erfrierungen auf der Haut verursachen, da die enthaltenen Wassermoleküle gefrieren können.

Spezielle Bedürfnisse der Lippen

Lippen haben keine eigenen Talg- und Schweißdrüsen und können daher keinen schützenden Fettfilm produzieren. Daher werden sie besonders im Winter leicht rissig und spröde. Auch auf UV-Strahlung reagieren unsere Lippen sehr empfindlich. Mit einer Lippenpflege, die hochwertige Fette sowie einen leichten Lichtschutz enthält, werden die Lippen optimal geschützt und bleiben geschmeidig. 

Haut und Ernährung

Ganz entscheidend für eine gesunde Haut ist neben der entsprechenden Pflege auch unsere Ernährung. Diese liefert von innen die Bausteine für die Erneuerung der Zellen. Die äußere Hautschicht, auch Epidermis genannt, erneuert sich innerhalb von etwa 30 Tagen komplett. Die entsprechende Ernährung ist daher in Bezug auf die Haut zur Prävention von Hauterkrankung wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne etc., aber auch als Therapie besonders wichtig.

Die passende PHYSTINE Gesichtspflege für Ihren aktuellen Hautstatus

Trockene Haut / Neurodermitis


Unreine Haut / Akne


Reife (nicht trockene) Haut / Anti Aging Pflege


Empfindliche Haut


“Normale” Haut (weder trocken, fett, unrein)


Für individuelle Beratung wenden Sie sich gerne persönlich an uns.

Kalahari Melonen aus Namibia

Die Kalahari Melone ist außergewöhnlich. Das aus ihren Kernen gepresste Öl weist eine einzigartige Zusammensetzung an Fettsäuren auf. Kombiniert mit einem der stärksten bekannten Antioxidanzien und hochwertigen Vitaminen ist das Kalahari Melonen Öl ein kostbarer, noch unbekannter Schatz für Naturkosmetik und Hautpflegeprodukte.

Wilde Wassermelone oder Tsamma

Die Kalahari Melone wird auch “Wilde Wassermelone“ oder von den Einheimischen „Tsamma“ genannt. Sie wächst vor allem auf dem trockenen Boden der Kalahari Wüste in Namibia und Botswana, woher sie auch ihren Namen hat. Sie rankt sich über den Wüstenboden und trägt gelbe Blüten. Das reife Fruchtfleisch ist hell und leicht bitter im Geschmack. 

Für die Naturvölker der Kalahari Wüste ist die Tsamma eine wichtige Wasser- und Nahrungsquelle. Die Kerne der Kalahari Melone werden gerne getrocknet, geröstet und zu Mehl gemahlen oder das Öl aus den Samen gewonnen.

Kalahari Melonen
Kalahari Melonen aus Namibia

Kalahari Melonen Öl für PHYSTINE

Die Kalahari Melonen für PHYSTINE werden von Frauen der Sivara-Dorfgemeinschaft im Norden Namibias geerntet. Die Kerne werden anschließend von Olli Rust und seinem Team für uns schonend kaltgepresst. Das goldgelbe Öl wird mehrmals gefiltert bis kein Staub vom Pressvorgang mehr vorhanden ist. Die zerquetschten Schalen der Kerne, der sogenannte Presskuchen, der während der Ölgewinnung übrig bleibt, wird unter anderem beim Backen von Brot weiterverwendet.

Olli mit seinem Team vor dem Okavango River
Olli mit Team vor dem Okawango River

Besonderheiten des Kernöls

Das Kalahari Melonen Öl (Citrullus Lantus Seed Oil) beeindruckt mit seinem außergewöhnlichen Fettsäurespektrum. Es enthält einen sehr hohen Anteil an Linolsäure, einer ungesättigten Omega-6-Fettsäure. Diese ist vor allem aus zwei Gründen besonders wichtig für den menschlichen Körper: Einerseits kann Linolsäure vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Andererseits wird Ceramid I, ein wichtiger Bestandteil der obersten Hautschicht (Stratum corneum), die die natürliche Barriere der Haut darstellt, aus Linolsäure gebildet. Wird demnach zu wenig der essenziellen Omega-6-Fettsäure aufgenommen, führt dies oft zu Störungen der Hautbarriere, trockener und schuppiger Haut oder anderen Hautproblemen.

Nicht nur der hohe Anteil an Linolsäure im Kalahari Melonen Öl, sondern auch das Vorhandensein des Carotinoids namens Lycopin macht das goldfarbene Öl so wirkungsvoll. Lycopin ist eines der stärksten bekannten Antioxidanzien, welches freie Radikale im Körper und in der Haut fangen kann. Dadurch wirkt es den Zeichen der Hautalterung entgegen und eignet sich hervorragend in Anti-Aging Pflegeprodukten.

Zusätzlich zu den schon genannten Besonderheiten enthält das Kernöl der Kalahari Melone auch noch hochwertige Vitamine wie Vitamin A, C, E und verschiedene B-Vitamine – ein wahres Elixier für die Haut!

Damit Kalahari Melonen Öl seine einzigartige Wirkung entfalten kann, kombinieren wir es immer mit anderen spezifisch ausgewählten Ölen oder Substanzen, je nachdem welchen Effekt wir mit unserem Pflegeprodukt erzielen wollen. 

Die entsprechende Mischung der Öle und Inhaltsstoffe ist unser Schlüssel, um die hocheffektiven Wirkstoffe genau dorthin zu transportieren, wo sie wirken sollen.

Das Öl der Kalahari Melone ist durch den geringen Anteil an Ölsäure nicht komedogen, was bedeutet, dass es die Poren der Haut nicht verstopft und zudem schnell einzieht.

Spenden für Sivara

Als Dank und Anerkennung möchten wir die Dorfgemeinschaft von Sivara unterstützen und spenden 1€ pro verkauftem Produkt.

Kinder aus Sivara

PHYSTINE Produkte mit Kalahari Melonen Öl

Die wertvollen Eigenschaften dieses afrikanischen Öls nützen wir in folgenden PHYSTINE Pflegeprodukte:

Informieren Sie sich jetzt über unsere Pflegeprodukte, die Kalahari Melonen Öl beinhalten! 



Sanddorn

Der Sanddorn, auch Hippophae Rhamnoides genannt, ist ein wahres Kraftpaket. Deswegen wird er gerne in Kosmetik- oder auch Hautpflegeprodukten verwendet. Die darin enthalten Wirkstoffe können aufgetragen kleine Wunder vollbringen und schützen die Haut wirksam gegen äußere Einflüsse, wie Sonne oder Trockenheit.

Herkunft und Aussehen des Sanddorns

Sanddorn ist in Zentralasien weit verbreitet. Der Sanddornstrauch wächst aber überall im gemäßigten maritimen oder kontinentalen Klima – vorzugsweise auf etwas feuchten, in den oberen Schichten trockenen und kalkhaltigen Sandböden oder auf Lehm- und Tonböden. Besonders gut gedeiht die Pflanze auch an Flussufern, Meeresküsten und in Dünen.

Je nach Standort ist der Sanddorn ein sehr ästiger, dorniger, weidenähnlicher Strauch von 1–3,5 m Höhe. Der stark verästelte, eher aufrechte Sanddorn-Baum kann eine Höhe bis über 6 m erreichen. Die ungleichmäßig und sperrig abstehenden Äste haben eine glatte, dunkelrotbraune Rinde. Die Früchte sind leuchtend orangerote, kugelförmige Scheinbeeren.

Sanddorn-Öle und Ihre Besonderheiten

Das Öl des Sanddorns wird je nach Art der Gewinnung in drei verschiedene Ölarten eingeteilt:

  • Fruchtfleischöl
  • Kernöl
  • Tresteröl

Die drei Ölarten des Sanddorns unterscheiden sich erheblich in ihrem Wirkstoffgehalt und in der Fettsäurezusammensetzung. Eine Besonderheit des orange-roten Fruchtfleischöls ist der hohe Gehalt an Palmitoleinsäure (zirka 35%), die in anderen Pflanzen nur in sehr geringen Mengen vorhanden ist. Die Palmitoleinsäure ist eine Komponente des Hautfettes, daher eignet sich das Sanddornfruchtfleischöl besonders gut zur Regenerierung und Pflege stark beanspruchter Haut. Zudem enthält es wertvolle sogenannte unverseifbare Bestandteile mit hohem Gehalt an Sterolen, Carotinoiden und Tocopherolen sowie einfache und essentielle Fettsäuren (z.B. Omega-3-Fettsäuren). Überdies kommen alle fettlöslichen Vitamine in diesem Öl vor – insbesondere die Vitamine A und E, aber auch Vitamin C, B1, B2, B3 und B9 sowie 14 Spurenelemente und verschiedene Mineralstoffe. Der natürliche Vitamin E-Gehalt trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Sanddornfruchtfleischöl – CO2 Extraktion

Das wirkstoffreichste dieser Öle ist das Sanddornfruchtfleischöl. Es wird durch Kaltpressung, Zentrifugation oder Extraktion mit überkritischem CO2 gewonnen. CO2-Extrakte sind Träger der stärksten biologischen Aktivität. Dies macht sie besonders bei der Entwicklung wirksamer kosmetischer und pharmazeutischer Produkte unverzichtbar. Außerdem haben CO2-Extrakte einen lipophilen (= fettliebenden) Charakter. So wird es den Molekülen, der im Extrakt enthaltenen biologischen aktiven Substanzen ermöglicht, leichter in die tieferen Schichten der Haut einzudringen und so ihre Wirkung zu entfalten. 

Bei der Gewinnung von CO2-Extrakten wird natürliche Quellkohlensäure (= CO2) als Lösungsmittel für das Extrakt eingesetzt. Unter sehr hohem Druck wird das gasförmige CO2 so stark komprimiert, dass es flüssig wird und das Pflanzenmaterial durchströmt. So werden die Duft- und Wirkstoffe gelöst, und zwar ohne Lösungsmittel oder andere Rückstände von anorganischen Salzen, Schwermetallen oder vermehrungsfähigen Keimen zu hinterlassen.

Sobald sich der Druck verringert, wird das CO2 wieder gasförmig und kann für den nächsten Extraktionsvorgang recycelt werden. Übrig bleibt ein hochwertiges, reines und rückstandsloses Extrakt der Pflanze.

Spannend ist, dass die Ausbeute von Sanddornfruchtfleischöl mittels CO2- Extraktion um 12,5 % höher ist als durch die übrigen Gewinnungsmethoden.

Wirkung des Sanddorns

Sanddorn wirkt regenerierend und entzündungshemmend. Daher wird die Frucht auch gerne in Pflegeprodukten für irritierte, trockene Haut aber auch bei unreiner Haut eingesetzt. Auch bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis kann Sanddorn verwendet werden.

Sanddorn nährt die Haut intensiv, strafft das Gewebe und unterstützt die hauteigene Schutzbarriere. Das hochwertige Sanddornfruchtfleischöl wird vorbeugend gegen Faltenbildung und Pigmentstörungen verwendet sowie bei allergischer, empfindlicher und zu Juckreiz neigender Haut.

Dank seines hohen Beta-Carotin-Anteils bietet Sanddorn einen natürlichen Lichtschutz und schützt vor den Einflüssen freier Radikale. Er wird gerne äußerlich als Prophylaxe und Therapie bei und vor Strahlenschädigung der Haut (z.B. Verbrennungen, Sonnenbrand, Röntgenstrahlen etc.) eingesetzt. Man findet Sanddorn daher in Sonnenschutzprodukten und Produkten zur Linderung von Sonnenbrand.

PHYSTINE Produkte mit Sanddorn

Die regulierenden Eigenschaften des CO2-extrahierten Sanddornfruchtfleischextrakts nützen wir in folgenden unserer PHYSTINE Pflegeprodukten:


Informieren Sie sich jetzt über unsere Pflegeprodukte, die Sanddornfruchtfleischextrakt beinhalten!