Author: Lara

Gesichtsöl oder Gesichtscreme

Wussten Sie, dass Wasser Ihre Haut austrocknen kann und feuchtigkeitsspendende Cremen fast immer als größten Anteil Wasser (Aqua) enthalten? 

Aber wie kann es sein, dass Produkte das genaue Gegenteil von dem machen, was sie versprechen?

Die Antwort ist schnell gegeben: Wasser lässt die Hornzellen in der obersten Hautschicht aufquellen und wäscht die Fette zwischen den Hautzellen sowie die feuchtigkeitsbindenden Substanzen aus. Dadurch kann die Haut nach und nach austrocknen; ein Spannungsgefühl entsteht. Um dieses Gefühl zu lindern, wird häufig eine Creme aufgetragen. Diese zieht schnell ein, da die enthaltene Feuchtigkeit von der Haut wie ein Schwamm aufgesaugt wird. Die Wirkstoffe wie Vitamin C in Cremen werden zwar in die Haut transportiert, doch spätestens bei der nächsten Reinigung beginnt der Teufelskreis wieder. Die Folge ist, dass die Creme täglich – oft sogar mehrmals – angewendet werden muss und es zu einer Abhängigkeit kommt. Die Haut hat durch den Verlust der intakten, sie schützenden Wasser-Fett-Barriere verlernt, den Feuchtigkeitshaushalt selbst zu regulieren.

Gesichtscreme

Jede Gesichtscreme ist eine Mischung aus Wasser und Fett. Um diese nicht mischbaren Flüssigkeiten miteinander zu verbinden, werden Emulgatoren verwendet. Diese Hilfsstoffe sind meist synthetisch hergestellt und somit hautfremd.

Gesichtscremen basieren oft auf einer Vielzahl von Inhaltsstoffen, welche bei näherem Hinsehen für die meisten Anwender unverständlich klingen. Darunter befinden sich oft auch Mineralöle, Konservierungsstoffe und hormonell wirksame Stoffe, die negative Auswirkungen haben können. Mineralöle sind unserem Körper fremd. Sie bleiben in den obersten Hautschichten und erzeugen dort einen Film, der die Haut abdichtet. Dadurch kann diese nicht mehr richtig atmen und Regenerationsprozesse der Haut werden verlangsamt oder sogar verhindert. Da Mineralöle nicht tief in die Haut eindringen, sind sie auch nicht geeignet, Wirkstoffe, Antioxidantien und Vitamine in die tieferen Hautschichten zu transportieren. 

Das Ziel guter Pflegeprodukte sollte sein, die natürliche Hautbarriere intakt zu halten bzw. die geschädigte Schutzsicht der Haut zu regenerieren. Die dafür benötigten Wirkstoffe sollen genau dorthin transportiert werden, wo sie ihre Effekte entfalten können. 

Unsere Gesichtsöle bestehen aus sorgfältig ausgewählten, ausschließlich naturbelassenen und schonend verarbeiteten Ölen und Extrakten, die allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau oder aus Wildsammlung stammen.

Gesichtsöl für jeden Hauttyp

Öle haben aufgrund ihrer einzelnen Bestandteile unterschiedliche Eigenschaften und Pflegewirkungen für die Haut. Durch die spezifische Kombination an Ölen gibt es für jeden Hauttyp das passende Gesichtsöl. Dieses sollte allerdings immer auf die aktuellen Bedürfnisse der Haut abgestimmt sein.

Normale Haut 

Normale Haut zeigt keine oder nur kleine Defizite und benötigt daher ein Pflegeprodukt, dass vor allem die Hautbarriere intakt hält und schützt. Dieser Schutz ist wichtig, damit die Haut widerstandfähig bleibt. Sie soll sich gegen äußerlich schädliche Einflüsse, die oft auch Auslöser für spätere Hautprobleme sind, wehren können.

Trockene Haut 

Trockene Haut sehnt sich sowohl nach entsprechenden Fetten, welche sie in der Haut behalten kann als auch nach einer intakten Hautbarriere.

Warum ist die Haut aber trocken?

Wie wahrscheinlich schon oft am eigenen Körper erlebt, kann Wasser – wie bei langem Baden oder oftmaligem Händewaschen – unsere Haut austrocknen. Dies geschieht vor allem, weil die hauteigenen Fette heraus gelöst werden. Besonders in Kombination mit Seifen, die Tenside oder Saponine enthalten, passiert dies noch viel schneller. Schmutz und Fett zu entfernen, ist schließlich die Aufgabe einer Seife. Der Nachteil allerdings ist die Herauslösung des wichtigen Hautfettes und die Zerstörung der natürlichen Hautbarriere.

Nun wird also durch Waschen oder Reinigen der Gesichtshaut das wichtige Fett aus der Haut gelöst und danach meist eine Gesichtscreme aufgetragen. Diese Creme – eine Emulsion aus Wasser und Fett – spendet zwar kurzfristig Feuchtigkeit, bewirkt aber auf Dauer das Gegenteil: Die Haut trocknet immer weiter aus, die Hautbarriere wird zerstört.

Bei trockener Haut sind demnach folgende Punkte besonders wichtig:

  • Passende Fette müssen der Haut angeboten werden, damit die Fettschicht wieder aufgebaut werden kann.
  • Die natürliche Hautbarriere muss regeneriert werden und intakt sein, damit die Hautfette auch wieder in der Haut gehalten werden können.

Genau diese Funktionen muss ein Gesichtsöl für trockene Haut erfüllen.

Gesichtsöl für trockene Haut

Trockene Haut verträgt ­– vor allem zu Beginn der Anwendung – ein “rückfettendes” Gesichtsöl. Rückfettend sind z.B. Öle, die einen hohen Anteil an Ölsäure enthalten. Beispiele hierfür sind Marulaöl, Aprikosenkernöl oder Ölivenöl. 

Mit der Anwendung eines einzelnen rückfettenden Öls wird jedoch nie derselbe Effekt wie mit der passenden Kombination an Ölen und Wirkstoffen erzielt werden können. Eine spezifische Zusammensetzung ist deshalb wichtig, um die Substanzen genau dorthin zu transportieren, wo sie wirken sollen, um die Hautbarriere wieder aufzubauen..

Ist die natürliche Schutzschicht der Gesichtshaut einmal regeneriert, kann auf ein Pflegeprodukt für normale Haut umgestiegen werden. Wichtig ist dann, die Hautbarriere intakt zu halten.

Öl auch für unreine fettige Haut? 

Klingt zwar zugegebenermaßen paradox, ist es aber nicht. Bestimmte Öle enthalten talgregulierende Inhaltsstoffe. Diese signalisieren der Haut, dass sie ihre Talgproduktion zurückfahren kann. Öle, die reich an Linolsäure sind, eignen sich optimal für unreine und fettige Haut. Solche Öle sind zum Beispiel Kalahari Melonen Öl, Arganöl, Traubenkernöl oder Hanfsamenöl. Sie können – wieder in der passenden Kombination mit anderen Ölen – tief in die Haut eindringen und so ihre Wirkung entfalten. Oft enthalten Öle mit viel Linolsäure auch einen hohen Anteil an Vitamin E. Dieses Vitamin ist ein starkes Antioxidans und wird oft als „Anti Aging Vitamin“ bezeichnet. Es kann entzündungshemmend wirken sowie die Zellerneuerung fördern. Hautunreinheiten und -entzündungen können so gemildert werden.

Komedogene Öle

Menschen, deren Haut zu Unreinheiten neigt, sollten komedogene Öle vermeiden. Diese Öle haben einen hohen Anteil an Ölsäure, welche die Poren der Haut verstopfen kann. Beispiele für komedogene Öle sind Kokosöl, Olivenöl, Weizenkeimöl, Palmöl, Aprikosenkernöl, Marulaöl und Avocadoöl. Diese Öle sind in Gesichtsölen für trockene Haut passend, nicht aber für Haut mit Unreinheiten zu empfehlen.

Die Verwendung des passenden Gesichtsöls für den entsprechenden Hauttyp ist daher sehr wichtig.

Empfindliche Haut

Bei Pflegeprodukten für sensible Haut sollte darauf geachtet werden, dass der Anteil an ätherischen Ölen nicht zu hoch ist bzw. gar keine ätherischen Öle vorhanden sind. Ätherische Öle enthalten Allergene, auf die empfindliche Haut mit allergischen Reaktionen und Hautreizungen reagieren kann.

Reife Haut

Reifer Haut fehlt es oft vor allem an Spannkraft und Feuchtigkeit bzw. Hautfett. Insbesondere Öle aus Samen und Nüssen von Pflanzen sind sehr gut geeignet für reife Haut, da sie dem Eigenfett der Haut meist sehr ähneln. Äussere Einflüsse können die Hautalterung beschleunigen. Daher sollten in Gesichtsöle für reife Haut auch lichtschützende Inhaltsstoffe und Antioxidanzien eingearbeitet werden. Das stärkste bekannte Antioxidans ist natürliches Astaxanthin. Es ist ein Carotinoid aus einer Alge, welches die Eigenschaft hat sowohl freie Radikale zu fangen wie auch lichtschützend wirkt.

Gesichtsöl für den Winter

Normalerweise hat die oberste Hornschicht einer intakten Haut einen Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 40 %. Im Winter kann dieser Feuchtigkeitsgehalt zufolge Witterungseinflüssen und trockener Heizungsluft aber auf unter 10 % sinken. Dies hat zur Folge, dass die natürliche Schutzbarriere der Haut durchlässig wird und Einflüsse von außen leichter in die Haut eindringen können. Die Haut ist dann Kälte, Frost, Schnee, eisigem Wind, UV-Licht und Schadstoffen nahezu schutzlos ausgesetzt. Minusgrade bewirken außerdem, dass sich die Blutgefäße unter der Haut zusammenziehen, um so die Wärme im Inneren zu bewahren. Die Haut wird weniger durchblutet und mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Bereits ab zirka 8 Grad Celsius fahren die Talgdrüsen die Produktion von schützendem Hautfett zurück.

Die Folge davon ist oft rissige, spröde und zu Juckreiz neigende Haut, meist mit Spannungsgefühlen und Schuppenbildung verbunden.

Die UV-Strahlung ist im Winter besonders hoch, weil sie von Schnee und Eis reflektiert wird. 

Im Winter sollten wir daher die natürliche Schutzschicht unserer Haut besonders unterstützen. Daher ist es anzuraten, Pflegeprodukte auf Fett- bzw. Ölbasis zu verwenden und keine Wasser-Öl-Emulsionen wie Cremen.

Die Verwendung von Gesichtscremen kann bei Minusgraden Erfrierungen auf der Haut verursachen, da die enthaltenen Wassermoleküle gefrieren können.

Spezielle Bedürfnisse der Lippen

Lippen haben keine eigenen Talg- und Schweißdrüsen und können daher keinen schützenden Fettfilm produzieren. Daher werden sie besonders im Winter leicht rissig und spröde. Auch auf UV-Strahlung reagieren unsere Lippen sehr empfindlich. Mit einer Lippenpflege, die hochwertige Fette sowie einen leichten Lichtschutz enthält, werden die Lippen optimal geschützt und bleiben geschmeidig. 

Haut und Ernährung

Ganz entscheidend für eine gesunde Haut ist neben der entsprechenden Pflege auch unsere Ernährung. Diese liefert von innen die Bausteine für die Erneuerung der Zellen. Die äußere Hautschicht, auch Epidermis genannt, erneuert sich innerhalb von etwa 30 Tagen komplett. Die entsprechende Ernährung ist daher in Bezug auf die Haut zur Prävention von Hauterkrankung wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne etc., aber auch als Therapie besonders wichtig.

Die passende PHYSTINE Gesichtspflege für Ihren aktuellen Hautstatus

Trockene Haut / Neurodermitis


Unreine Haut / Akne


Reife (nicht trockene) Haut / Anti Aging Pflege


Empfindliche Haut


“Normale” Haut (weder trocken, fett, unrein)


Für individuelle Beratung wenden Sie sich gerne persönlich an uns.

Kalahari Melone

Die Kalahari Melone ist außergewöhnlich. Das aus ihren Kernen gepresste Öl weist eine einzigartige Zusammensetzung an Fettsäuren auf. Kombiniert mit einem der stärksten bekannten Antioxidanzien und hochwertigen Vitaminen ist das Kalahari Melonen Öl ein kostbarer, noch unbekannter Schatz für Naturkosmetik und Hautpflegeprodukte.

Wilde Wassermelone oder Tsamma

Die Kalahari Melone wird auch “Wilde Wassermelone“ oder von den Einheimischen „Tsamma“ genannt. Sie wächst vor allem auf dem trockenen Boden der Kalahari Wüste in Namibia und Botswana, woher sie auch ihren Namen hat. Sie rankt sich über den Wüstenboden und trägt gelbe Blüten. Das reife Fruchtfleisch ist hell und leicht bitter im Geschmack. 

Für die Naturvölker der Kalahari Wüste ist die Tsamma eine wichtige Wasser- und Nahrungsquelle. Die Kerne der Kalahari Melone werden gerne getrocknet, geröstet und zu Mehl gemahlen oder das Öl aus den Samen gewonnen.

Kalahari Melonen Öl für PHYSTINE

Die Kalahari Melonen für PHYSTINE werden von Frauen der Sivara-Dorfgemeinschaft im Norden Namibias geerntet. Die Kerne werden anschließend von Olli Rust und seinem Team für uns schonend kaltgepresst. Das goldgelbe Öl wird mehrmals gefiltert bis kein Staub vom Pressvorgang mehr vorhanden ist. Die zerquetschten Schalen der Kerne, der sogenannte Presskuchen, der während der Ölgewinnung übrig bleibt, wird unter anderem beim Backen von Brot weiterverwendet.

Frauen in Namibia mit Kalahari Melonen
Kalahari Melonen Ernte

Besonderheiten des Kernöls

Das Kalahari Melonen Öl (Citrullus Lantus Seed Oil) beeindruckt mit seinem außergewöhnlichen Fettsäurespektrum. Es enthält einen sehr hohen Anteil an Linolsäure, einer ungesättigten Omega-6-Fettsäure. Diese ist vor allem aus zwei Gründen besonders wichtig für den menschlichen Körper: Einerseits kann Linolsäure vom Körper nicht selbst hergestellt werden. Andererseits wird Ceramid I, ein wichtiger Bestandteil der obersten Hautschicht (Stratum corneum), die die natürliche Barriere der Haut darstellt, aus Linolsäure gebildet. Wird demnach zu wenig der essenziellen Omega-6-Fettsäure aufgenommen, führt dies oft zu Störungen der Hautbarriere, trockener und schuppiger Haut oder anderen Hautproblemen.

Nicht nur der hohe Anteil an Linolsäure im Kalahari Melonen Öl, sondern auch das Vorhandensein des Carotinoids namens Lycopin macht das goldfarbene Öl so wirkungsvoll. Lycopin ist eines der stärksten bekannten Antioxidanzien, welches freie Radikale im Körper und in der Haut fangen kann. Dadurch wirkt es den Zeichen der Hautalterung entgegen und eignet sich hervorragend in Anti-Aging Pflegeprodukten.

Zusätzlich zu den schon genannten Besonderheiten enthält das Kernöl der Kalahari Melone auch noch hochwertige Vitamine wie Vitamin A, C, E und verschiedene B-Vitamine – ein wahres Elixier für die Haut!

Damit Kalahari Melonen Öl seine einzigartige Wirkung entfalten kann, kombinieren wir es immer mit anderen spezifisch ausgewählten Ölen oder Substanzen, je nachdem welchen Effekt wir mit unserem Pflegeprodukt erzielen wollen. 

Die entsprechende Mischung der Öle und Inhaltsstoffe ist unser Schlüssel, um die hocheffektiven Wirkstoffe genau dorthin zu transportieren, wo sie wirken sollen.

Das Öl der Kalahari Melone ist durch den geringen Anteil an Ölsäure nicht komedogen, was bedeutet, dass es die Poren der Haut nicht verstopft und zudem schnell einzieht.

PHYSTINE Produkte mit Kalahari Melonen Öl

Die wertvollen Eigenschaften dieses afrikanischen Öls nützen wir in folgenden PHYSTINE Pflegeprodukte:


Informieren Sie sich jetzt über unsere Pflegeprodukte, die Kalahari Melonen Öl beinhalten! 


Sanddorn

Der Sanddorn, auch Hippophae Rhamnoides genannt, ist ein wahres Kraftpaket. Deswegen wird er gerne in Kosmetik- oder auch Hautpflegeprodukten verwendet. Die darin enthalten Wirkstoffe können aufgetragen kleine Wunder vollbringen und schützen die Haut wirksam gegen äußere Einflüsse, wie Sonne oder Trockenheit.

Herkunft und Aussehen des Sanddorns

Sanddorn ist in Zentralasien weit verbreitet. Der Sanddornstrauch wächst aber überall im gemäßigten maritimen oder kontinentalen Klima – vorzugsweise auf etwas feuchten, in den oberen Schichten trockenen und kalkhaltigen Sandböden oder auf Lehm- und Tonböden. Besonders gut gedeiht die Pflanze auch an Flussufern, Meeresküsten und in Dünen.

Je nach Standort ist der Sanddorn ein sehr ästiger, dorniger, weidenähnlicher Strauch von 1–3,5 m Höhe. Der stark verästelte, eher aufrechte Sanddorn-Baum kann eine Höhe bis über 6 m erreichen. Die ungleichmäßig und sperrig abstehenden Äste haben eine glatte, dunkelrotbraune Rinde. Die Früchte sind leuchtend orangerote, kugelförmige Scheinbeeren.

Sanddorn-Öle und Ihre Besonderheiten

Das Öl des Sanddorns wird je nach Art der Gewinnung in drei verschiedene Ölarten eingeteilt:

  • Fruchtfleischöl
  • Kernöl
  • Tresteröl

Die drei Ölarten des Sanddorns unterscheiden sich erheblich in ihrem Wirkstoffgehalt und in der Fettsäurezusammensetzung. Eine Besonderheit des orange-roten Fruchtfleischöls ist der hohe Gehalt an Palmitoleinsäure (zirka 35%), die in anderen Pflanzen nur in sehr geringen Mengen vorhanden ist. Die Palmitoleinsäure ist eine Komponente des Hautfettes, daher eignet sich das Sanddornfruchtfleischöl besonders gut zur Regenerierung und Pflege stark beanspruchter Haut. Zudem enthält es wertvolle sogenannte unverseifbare Bestandteile mit hohem Gehalt an Sterolen, Carotinoiden und Tocopherolen sowie einfache und essentielle Fettsäuren (z.B. Omega-3-Fettsäuren). Überdies kommen alle fettlöslichen Vitamine in diesem Öl vor – insbesondere die Vitamine A und E, aber auch Vitamin C, B1, B2, B3 und B9 sowie 14 Spurenelemente und verschiedene Mineralstoffe. Der natürliche Vitamin E-Gehalt trägt dazu bei, die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen.

Sanddornfruchtfleischöl – CO2 Extraktion

Das wirkstoffreichste dieser Öle ist das Sanddornfruchtfleischöl. Es wird durch Kaltpressung, Zentrifugation oder Extraktion mit überkritischem CO2 gewonnen. CO2-Extrakte sind Träger der stärksten biologischen Aktivität. Dies macht sie besonders bei der Entwicklung wirksamer kosmetischer und pharmazeutischer Produkte unverzichtbar. Außerdem haben CO2-Extrakte einen lipophilen (= fettliebenden) Charakter. So wird es den Molekülen, der im Extrakt enthaltenen biologischen aktiven Substanzen ermöglicht, leichter in die tieferen Schichten der Haut einzudringen und so ihre Wirkung zu entfalten. 

Bei der Gewinnung von CO2-Extrakten wird natürliche Quellkohlensäure (= CO2) als Lösungsmittel für das Extrakt eingesetzt. Unter sehr hohem Druck wird das gasförmige CO2 so stark komprimiert, dass es flüssig wird und das Pflanzenmaterial durchströmt. So werden die Duft- und Wirkstoffe gelöst, und zwar ohne Lösungsmittel oder andere Rückstände von anorganischen Salzen, Schwermetallen oder vermehrungsfähigen Keimen zu hinterlassen.

Sobald sich der Druck verringert, wird das CO2 wieder gasförmig und kann für den nächsten Extraktionsvorgang recycelt werden. Übrig bleibt ein hochwertiges, reines und rückstandsloses Extrakt der Pflanze.

Spannend ist, dass die Ausbeute von Sanddornfruchtfleischöl mittels CO2- Extraktion um 12,5 % höher ist als durch die übrigen Gewinnungsmethoden.

Wirkung des Sanddorns

Sanddorn wirkt regenerierend und entzündungshemmend. Daher wird die Frucht auch gerne in Pflegeprodukten für irritierte, trockene Haut aber auch bei unreiner Haut eingesetzt. Auch bei der Behandlung von Hauterkrankungen wie Akne oder Neurodermitis kann Sanddorn verwendet werden.

Sanddorn nährt die Haut intensiv, strafft das Gewebe und unterstützt die hauteigene Schutzbarriere. Das hochwertige Sanddornfruchtfleischöl wird vorbeugend gegen Faltenbildung und Pigmentstörungen verwendet sowie bei allergischer, empfindlicher und zu Juckreiz neigender Haut.

Dank seines hohen Beta-Carotin-Anteils bietet Sanddorn einen natürlichen Lichtschutz und schützt vor den Einflüssen freier Radikale. Er wird gerne äußerlich als Prophylaxe und Therapie bei und vor Strahlenschädigung der Haut (z.B. Verbrennungen, Sonnenbrand, Röntgenstrahlen etc.) eingesetzt. Man findet Sanddorn daher in Sonnenschutzprodukten und Produkten zur Linderung von Sonnenbrand.

PHYSTINE Produkte mit Sanddorn

Die regulierenden Eigenschaften des CO2-extrahierten Sanddornfruchtfleischöls nützen wir in folgenden unserer PHYSTINE Pflegeprodukten:


Informieren Sie sich jetzt über unsere Pflegeprodukte, die Sanddornfruchtfleischöl beinhalten!